Öflinger Clique "Rhy-Deufel" bereichern seit dieser Kampagne die Fasnacht
Rhy-Deufel: Die Fastnachts-Clique "Rhy-Deufel" Öflingen wurde 2004 gegründet. Beim Rhy-Deufel handelt es sich der Sage nach um einen Geisterspuk am Rhein. Die Clique hat 16 Mitglieder, Vorsitzender ist Tobias Berlinghof
Als neue Fasnachts-Clique treten die "Rhy-Deufel" Öflingen während der Fünften Jahreszeit zum ersten Mal ins närrische Rampenlicht. Die Idee zu dieser sagenumwobenen Gruppe hatten Ann-Kathrin Griener, Julia Kramer und Tobias Berlinghof. Julia Herrmann, Sabrina Herrmann, Frank Hübner, Markus Hübner, Petra Hübner, Stefan Jahn, Mathias Jost und Jens Kittel schlossen sich ihnen an. Das erste Treffen war am 15. August 2004 in der “Krone” in Wehr. Mittlerweile verkörpern 16 Narren den Geisterspuk am Rhein. Es kamen noch hinzu: Stefan Erlenmaier, Andreas Gröning, Christian Heitz, Nina Revenko und Stefan Roser.
Da es in der Öflinger Fasnacht noch keine "Teufel-Clique" gibt, der Rhein zur Dorfgrenze gehört, alemannisch eben "Rhy" heißt, und die jungen Leute Aufzeichnungen über den "Geisterspuk am Rhein" im Buch von Öflingen (Quelle: Jehle/Klein) entdeckten, wurde der Name "Rhy-Deufel" beschlossen. In der Sage steht geschrieben: "Vor vielen Jahren fischten nachts zwei Männer auf dem Rhein. Als sie mitten auf dem Fluss mit ihrer Arbeit beschäftigt waren, sahen sie plötzlich eine schwarze Gestalt am Ufer stehen von mehr als Menschengröße. Aus Mund Nase, Ohren und Augen hinaus flammte Feuer. Da wurden sie von einer solchen Furcht ergriffen, dass sie sogleich das Schiff verließen und nach Hause eilten."
Jedenfalls hat diese Sage die Cliquenmitglieder inspiriert und motiviert. In den wenigen Monaten schafften sie sich ihre dunklen Kostüme an, in denen sie bereits bei verschiedenen örtlichen und auswärtigen Veranstaltungen auftraten. Allerdings ließen sie den "teuflisch-närrischen" Wirbel noch ein wenig vermissen. Schließlich besitzen sie noch keine Schrecken erregenden Masken in Form von Teufelsfratzen, wie sie geplant sind. Einstweilen begnügen sich die "Rhy-Deufel" außer mit ihrem dunklen Habit noch mit gefärbtem Haupthaar und geschminkten Gesichtern, um der sagenhaften Geistergestalt zu entsprechen. Bis zur Fünften Jahreszeit 2006 hofft die neue Fasnachts-Clique, sich im kompletten Outfit präsentieren und die heimische Fasnacht auf spukhaft-teuflische Art beleben zu können.
Quelle: Südkurier
Autor: Alfons Ebner

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